Lehrgang mit Kagawa Sensei

Lehrgang mit Kagawa Sensei

Das Budo Sport Center Liestal führte über Ostern erstmals mit dem weltweit bekannten Karatelehrer Kagawa Sensei aus Japan einen Lehrgang in Liestal durch. Kagawa Sensei ist nicht nur als traditioneller Karatelehrer der JKS, sondern auch als Nationalcoach von Japan bei der WKF sowie als Direktor der berühmten Karateuniversität „Teikyo“ bekannt. Für Horst Baumgürtel war es eine Ehre an dem Lehrgang teilzunehmen zu dürfen. In der Zeit als Horst Baumgürtel in Japan lebte war er über mehrere Jahre Mitglied des All Styl Tokyo In dem Elite Team war Kagawa Sensei einer der wichtigsten Instruktoren.

Horst Baumgürtel erreichte mit Kagawa Sensei als Coach im Jahr 1998 in der Tokyo Präfektur an der Vollkontakt Meisterschaft den 1. Platz bei den Teams. Kagawa Sensei ist in Japan/Tokyo auch mit vielen Instruktoren aus unserem Gojukai Verband gut befreundet. Horst Baumgürtel meint: „Der Lehrgang verkörperte einmal mehr das Karate welches ich in Japan lernen durfte. Kagawa Sensei gehört zu den besten Karate Instruktoren weltweit. Es bereitete mir grosse Freude nach all den Jahren wieder einmal seine Unterricht geniessen zu dürfen. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei dem Veranstalter Giuseppe Puglisi und den Helfern für den tollen Lehrgang und für die persönliche Einladung bedanken.“

Erste Karate Demo im Kalchackerhof

Erste Karate Demo im Kalchackerhof

Einmal mehr fand vom 4. – 6. März die interessante Handwerksausstellung in den freien Räumlichkeiten im Kalchackerhof statt. Nebst einem Stand an welchem wir unsere Kursangebote präsentierten, konnte unsere Schule mit zwei Karate Vorführungen daran teilnehmen. Die Kinder zeigten gemeinsam mit den Erwachsenen einen Teil der Grundtechniken.

Nach weiteren Darbietungen kamen wir zum Höhepunkt der Vorführung. Unsere jüngsten Karatekas zeigten mit hoher Konzentration verschiedenen präzisen Schlag- und Fusstechniken einen Bruchtest. Das zerschlagen der Holzplatten war beeindruckend und wurde von den Zuschauer sogleich mit heftigem Applaus bestätigt. Nach all den positiven Rückmeldungen, werden wir auch an der kommenden Herbst- Ausstellung mit einer weiteren Karate Vorführung mitwirken. Soviel sei verraten, die amtierenden Gojukai Weltmeister Domenic Lanicca und Horst Baumgürtel werden ebenfalls daran Teilnehmen und was Besonderes zum Besten geben!

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Eine grosse Ehre für unser Dojo

Eine grosse Ehre für unser Dojo

Vom 25.-27 Februar 2011 fand das alljährliche Europa Goju-Kai Shihan Seminar statt. Das Seminar wurde von Shihan Walter Seeholzer 7. Dan mit der Unterstützung von Shihan Horst Baumgürtel 5. Dan durchgeführt. Unter der Leitung von Europa Goju-Kai Block Direktor Hanshi Ingo De Jong 8. Dan wurde das Seminar dieses Mal in der Schweiz im Dojo des Gojukai Bern abgehalten. Nebst dem alljährlichen Europa Goju-Kai Seminar an welchem alle Karatekas von weiss bis schwarz Gurt unter der Leitung von unserem Präsidenten und Saikoshihan Goshi Yamaguchi 9. Dan teilnehmen können, sind an diesem Seminar nur Instruktoren ab 5. Dan Shihan geladen.

Ganz im Sinn von Goshi Yamaguchi steht diese Art von Gashuku unter dem Stern die Zusammenarbeit der verschiedenen Länder zu fördern und die freundschaftliche Beziehung untereinander zu stärken.

Weiter wurden die Goju-Kai Katas Genkaku und Chikaku geübt. Die zwei ersten der vier Katas, welche der Begründer des Gojukai Karate Kaiso Gogen Yamaguchi 10. Dan eigens nur für Shihan graduierte Intruktoren bestimmt hat. Dabei wurde uns allen einmal mehr bewusst, welche technische Vielfältigkeit und Weiterentwicklung wir im Goju Ryu Karate durch unseren Grossmeister Goshi Yamaguchi erleben und lernen dürfen.

Jiu Jutsu Lehrgang mit Sensei Rainer Grytt

Jiu Jutsu Lehrgang mit Sensei Rainer Grytt

Der Wissensaustausch zwischen der Deutschen Jiu Jutsu Union mit Präsident Rainer Grytt und dem Gojukai Kai Karate Do Bern besteht seit mehreren Jahren. Nach dem dass Horst Baumgürtel am alljährlichen Budo-Wochenende der Deutschen Jiu Jutsu Union im September zum zweiten Mal als Referent geladen wurde, organisierte nun der Gojukai Bern das 4. Jiu Jutsu Wochenendseminar mit Rainer Grytt 6. Dan in Bern.

Wie jedes Mal haben auch die Schulen Gojukai Ilans mit Sensei Domenic Lanicca und Gojukai Biel mit Sensei Anna Rosa daran teilgenommen.

Am Seminar sind Hebel-, Wurf-, Halte-, und Transporttechniken spezifisch fürs Karate zur Anwendung gekommen. Sensei Rainer Grytt hat einmal mehr mit seiner spontanen und offenen Art gezeigt, wie effizient Jiu Jutsu im Nahkampf sein kann.

Horst Baumgürte meint: „Für uns Karatekas ist das Jiu Jutsu eine grosse Bereicherung, denn im Nahkampf welcher bezeichnend ist für das Goju Ryu Karate können die Jiu Jutsu Techniken sehr gut mit den runden Abwehrtechniken zur Anwendung kommen. Ein Karateka sollte über ein Basiswissen verfügen, denn es kann nicht jeder Kampf mit einem Faust- oder Fussschlag enden. In einem Ernstfall sollte ein Angreifer auch unverletzt kontrolliert werden können. Es ist mir wichtig auch in Zukunft Jiu Jutsu in das Karate Training mit einzubeziehen.“

Dojo Eröffnung

Dojo Eröffnung

Am Freitag den 13. August 2010 fand die offizielle Eröffnung der Gojukai Karateschule Bern-Bremgarten statt. Horst Baumgürtel und sein Team luden Freunde, Bekannte und Verwandte zum Apéro und Dojobesichtigung ein. Bei der Eröffnungsrede wurden die vielen Helfer und Helfershelfer von Horst Baumgürtel gebührend gewürdigt und verdankt. Denn so ein Projekt ist ohne Frohnarbeit nicht zu realisieren. Nach der Ansprache folgte eine eindrucksvolle Demonstration des Schwertkunstmeisters Sensei Ito mit seiner Schülerin. Horst Baumgürtel und Domenic Lanica, Ihres Zeichens Gojukai Weltmeister in der Disziplin Kata Bunkai, liessen es sich nicht nehmen auch ihr Können zu demonstrieren. Sie zeigten die Kata Kururunfa auf spektakuläre Art und Weise in ihrer Anwendung.

Japanische Gastfreundschaft

Nach der Demonstration gingen Alle zum gemütlichen Teil über. Drei Japanerinnen sorgten für das leibliche Wohl der Gäste und servierten Getränke und stellten japanische Köstlichkeiten auf. Für gute Laune war also gesorgt und die Gäste unterhielten sich prächtig. Später stiessen noch alle mit dem traditionellen Reiswein Sake auf ein glückliches Gelingen und erfolgreiche Zeiten an.

Dannach hielt Rainer Gryt noch eine Rede und überraschte Horst Baumgürtel mit Geschenken. Die Eröffnungsfeier war durch und durch ein gelungenes Fest und es ist Horst Baumgürtel zu wünschen, das die neue Schule auch viel neue Schüler anzieht. Aber auch die bestehenden Mitglieder werden sich in den neuen Räumlichkeiten im Kalckacherhof sicherlich wohlfühlen und das Dojo mit Leben füllen. Der Anfang ist gemacht.

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I.K.G.A WM in Cape Town 2009

I.K.G.A WM in Cape Town 2009

Die WM die alle vier Jahre stattfindet, stand dieses Mal unter einem besonderen Stern, denn dieses Jahr ist zugleich der 100. Geburtstag von Kaiso Gogen Yamaguchi, dem Begründer des Gojukai Karate und direkten Schüler von Chojun Miyagi dem Begründer des Goju Ryu Karate.

Schweizer Delegation

Neben den 800 Teilnehmern aus 24 Nationen, konnte die Schweizer Delegation an dieser WM mit einer beachtlichen Mannschaft antreten. Die technische Disziplin Bunkai-Kumite ist bereits seit 15 Jahren im Gojkai Karate Stil, als eigene Wettkampf Disziplinen integriert. Es ist die Kategorie in welcher die beiden Schweizer heiss gehandelt wurden, denn sie waren an der letzten WM in Rotterdam auf dem zweiten Platz. Horst Baumgürtel, der in dieser Disziplin als Experte zählen darf, trainierte und lebte 11 Jahre in Japan und wurde bereits vor 15 Jahren an der ersten WM Vizeweltmeister. Am Abend stand dann Kumite auf dem Plan. Da war ebenfalls Potential vorhanden. Durch den Berner Yanik Rossier der bereits als Kata Schweizermeister des SKF sein Können unter Beweis stellte, so wie Marco Stoffel und Markus Wüthrich die als Kumite Spezialisten antraten.

Einmarsch in die Arena

Am Freitag pünktlich um 10.00 Uhr begann unter grossem Applaus und der Musik „The Eye oft he Tiger“ der Einlauf aller Athleten. Als erstes Land dufte die Schweiz durch die grosse Arena schreiten, was ein gutes Omen für die Meisterschaft sein sollte. Nach dem Einmarsch aller Nationen, wurde es dunkel in der Halle und zum 100. Geburtstag von Gogen Yamaguchi wurde auf Grossleinwand die legendäre Geschichte dieses unvergleichlichen Grossmeisters gezeigt. Worauf ein Lichtkegel im Zentrum der Halle auf den Boden fiel und eine mystische Shakohachi Flöte zu spielen begann. Da wussten alle, dass der Moment gekommen war, das Goshi Yamaguchi „ Koryu“ den Gelben Drachen zum Leben erweckt. Es war der Wunsch seines Vaters das Erschaffen der vier aussergewöhnlichsten Kranich und Drachen Katas zu Ende zu führen. Einmal mehr zeigte Goshi Yamaguchi der Sohn der Katze mit einer unverwechselbaren Geschmeidigkeit, Eleganz und Dynamik wie sich ein Drache bewegen kann und mit der dritten Kata der Wunsch bald seine Erfüllung findet.

Damit war die 5.Gojukai WM eröffnet und der erste Tag stand für die Schweizer unter einem guten Stern, denn in der Disziplin Kata Damen Junioren erkämpfte sich Zuzana Taska aus Bern den 3. Platz. Danach war Hochstimmung im Schweizer Lager und angriffslustig erwartete man den zweiten Tag der ebenfalls mit einem Highlight aus Schweizersicht in die Geschichte einging sollte, denn in der Disziplin Kata Senioren Damen holte die Bernerin Doris Berger den Weltmeistertitel den sie sich mit Ausdruck und präziser Technik gegen Italien überzeugend verdient hatte. Mit diesen top Ergebnissen war man sehr gespannt, was nun der letzte Tag noch bringen mochte.

Kata Team

So begann der Sonntag in der Disziplin Team Kata bis 2. Dan für das Team aus Graubünden/Ilans mit einem Bronze Regen. Der Stern stand wieder hoch für das Schweizerlager. In Bunkai Kata war Asien mit Indonesien und Japan der Anwärter für die Medaillen Ränge. Das war der Moment auf den Horst Baumgürtel seit 15 Jahren gewartet hat, der Kampf um Gold. Die Schweizer mussten den Takt angeben und als erstes Team bereits in der ersten Runde gegen Indonesien starten. Beide Teams zeigten die höchste und schwierigste Bunkai Kata, Suparimpai, da wehten die roten Fahnen für die Schweiz. Japan Stand mit der Schweiz im Finale.

Der Krimi war perfekt! Zum dritten Mal Stand die Schweiz im Finale gegen Japan. Horst Baumgürtel mit 46 Jahren und seinem langjährigen Schüler und Bunkai Partner Domenic Lanicca standen nun den die jungen dynamischen Japaner auf der Finalkampffläche gegenüber. Hauptkampfrichter war Futawatari Masahiko, der Japaner der vor 15 Jahren an der ersten WM gegen Horst Baumgürtel in Tokyo gewonnen hatte und dessen Schüler nun ebenfalls im Finale stand. Die Schweizer gaben nun 100% und setzten alles auf eine Karte. Nur ein Handgrifffehler konnte bereits den zweiten Platz bedeutete. Einmalmehr zeigten sie Nerven und boten eine realistisch angewandte Bunkai Kata die auf viel Erfahrung im Bereich des Budo schliessen liess, was das japanischeTeam trotz sauberen Techniken nicht bieten konnte. Hauptkampfrichter Futawatari Futawatari erhob die rote Fahne. Die Schweiz war endlich Weltmeister!

Kumite Elite

Im Kumite war neben Iran, Australien und Süd Afrika, Japan der Top Favorit mit dem es aus Schweizersicht nicht zu spassen war. So konnte Japan in allen vertretenen Gewichtsklassen Medaillen aufweisen, wobei der Matador an dieser WM der grossgewachsene Japaner Ito san war. Ein guter Freund von Horst Baumgürtel mit dem er sich diesen Sommer in Japan für die WM vorbereitete. Er wusste zu Berichten, dass Ito san trotz einem ausgedrehten Knie, schon verletzt zur WM kam, was seine Leistung noch mehr würdigt. Trotz guter Leistung konnte sich schlussendlich nur Markus Wüthrich behaupten. Durch seine tollen Fuss und Schlagkombinationen, seiner lockeren kontrollierten Haltung, war für alle Zuschauer ein Kumite der Sonderklasse. Markus Wüthrich konnte sehr überlegen den 3. Platz für sich entscheiden.