Europa Shihan Seminar

von Redaktor H.B

Das dritte I.K.G.A. Europa Shihan Seminar fand dieses Jahr im März 2013 in Griechenland/ Thesaloniki statt.In der zweitgrössten Stadt des Landes hat man natürlich wärmere Temperaturan als zu Hause erwartet. Doch bereits bei der Ankunft war die leise Hoffnung verflogen, denn wir wurden schon auf der Rollbahn von einem kalten Wind erfasst.

Nach dem Hotelbezug in der Altstadt, zwei Minuten von der Hafenpromenade entfernt. Nach einem feinen Frühstück mit viel Tsaziki und Gemüse, wurden wir auch schon vom Organisator des diesjährigen Seminars, dem Shibucho von Griechenland, Shihan Peter Passis freundlich begrüsst.

Durch die 20 minütige Fahrt durch die Innenstadt zum Zentraldojo des Gojukai Griechenlands, konnten wir feststellen, dass wir uns in einer Grossstadt befanden und es eigentlich tausend Sehenswürdigkeiten zu besichtigen gäbe…!

Unter der Leitung von Vizepräsident  Hanshi Ingo de Jong wurde das Seminar dieses Jahr mit elf   Shihan aus ganz Europa mit einem zweistündigen Grundschultraining eröffnet. Auch dieses Jahr wurde die Wichtigkeit des Trainings darauf ausgerichtet, die Bedeutung von Go und Ju  zu verstehen. Dabei kommen die mentale Bereitschaft und die innere Energie zum Tragen, die sich in der Ausführung der Technik wiederspiegelt. Deshalb wurde der Schwerpunkt am folge Tag auf die Meister Katas  Genkaku und Chikaku gelegt. Das Ausführen der beiden Katas erfordert ein höchstes Mass an technischem Können, geistiger Ruhe, verinnerlichtem Gefühl und Verständniss für die zwei Elemente Go und Ju.

Nach dem intensiven Training vom Samstag  wurde anschliessend Go  und Ju  durch die Atem Katas  Sanshin und Tensho in der Ausführung des Kote Awase und dem Bunkai Kata ähnlichen Kaeshi Kumite geübt. Die sehr komplexen Bewegungsabläufe die Grossmeister Goshi Yamaguchi in Form des Kaeshi Kumite geschaffen hat, sind die Vorstufe zum sehr effektiven Goju Ryu Jiyu Kumite welches mit dem Wettkampf Kumite jedoch nicht zu vergleichen ist.

Nach einem erfüllten und intensiven Training gönnten wir uns doch noch ein paar Stunden an der Hafenpromenade, bevor es Abschied nehmen hiess.

Horst Baumgürtel

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